20. Mai 2012
Seit Mittwoch sind wir Hauptstadtläufer in Zeulenroda im Freistaat Thüringen. Am Donnerstag fand hier das 16. Zeulenroda Leichtathletik-Meeting statt. Wir dachten uns: Lasst uns das Himmelfahrts-Wochenende richtig nutzen und ein intensives Kurz-Trainingslager vor Ort anhängen. Das Bio-Seehotel an der Talsperre in Zeulenroda bot uns dazu einen idealen Ort zur Entspannung vom Alltag in der Großstadt. Hier der Blick aus dem Panorama-Restaurant

Der Wettkampf
Sebastian und Carsten ließen es bei Ihrem 1.500m Saisoneinstand gleich richtig krachen: Carsten lief mit 3:39,41min die B-Norm für die Europameisterschaften in Helsinki und Sebastian stellte mit 3:48,79min eine neue persönliche Bestzeit auf. Carsten hatte im Rennen nach dem vorzeitigen Ausscheiden des Tempomachers für etwa zwei Runden für eine konstant hohe Renngeschwindigkeit gesorgt. Ihm fehlten auf der Zielgeraden dann die Kräfte, um die Läufer Badr Rassioui aus Frankreich und Juan van Deventer aus Südafrika, die sich in seinem Windschatten ausgeruht hatten abzuwehren.

Bei unseren 800m-Läufern lief es leider immer noch nicht rund. Micha erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste das Feld ziehen lassen. Merlin mühte sich ebenfalls sichtlich und war mit seiner Zeit wenig zufrieden.
Das Trainingslager
Zeulenroda ist ein absolutes Laufparadies. Wir haben es in den Tagen noch nicht geschafft, alle Wanderwege in der näheren Umgebung abzulaufen. Die sanft hügelige Landschaft mit der dunkelblauen Talsperre und den kontrastierenden gelb blühenden Feldern ließ unsere Blicke häufig abschweifen. Dauerläufe sind hier sehr kurzweilig aber aufgrund der Hügel auch extrem anstrengend. Zwei Tempoeinheiten absolvierten wir im nahgelegenen Waldstadion, in dem auch der Wettkampf am Donnerstag stattgefunden hatte.
Wir sind jetzt total entspannt und freuen uns auf die kommenden Aufgaben in Berlin, Dessau und Rabat.
Die Hauptstadtläufer.
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03. Mai 2012
Am ersten Mai sind wir Hauptstadtläufer beim Lili-Henoch-Gedenksportfest des Berliner Sport-Clubs gestartet. Für uns war es das erste Rennen der Freiluftsaison 2012. Leider haben wir aktuell noch keine Liste mit den offiziellen Endergebnissen des Wettkampfes vorliegen. So viel darf aber schon mal festgestellt werden: Unsere 800m-Spezialisten müssen noch etwas üben.

Das Carsten als schnellster unserer Trainingsgruppe nicht nur für eine schnelle Fahrt sorgen, sondern auch das Rennen gewinnen würde, daran hatte niemand von uns gezweifelt. Das aber mit Sebastian ein weiterer 1.500-m Spezialist die beiden 800m-Spezialisten Merlin und Micha nur wenige Meter vor dem Zielstrich überholt, das haben wir nicht unbedingt vorhergesehen.
„Ich ärgere mich, dass ich die guten äußeren Bedingungen heute nicht nutzen konnte, denn Carsten ist ja exakt die vorgegebene Zeit für die DM-Norm gelaufen. Merlin und Sebastian haben mich wenige Meter vor dem Ziel noch überholt – aber ich wollte heute angreifen und es versuchen!“ Micha nach seinem Lauf.
Hier geht es weiter zur Ergebnisliste!
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01. Mai 2012
Während der Großteil der Trainingsgruppe am letzten Wochenende das sonnige Berliner Wetter genießen durfte, hat Micha Heidenreich seiner alten Heimat einen Besuch abgestattet.
Denn nicht alle Hauptstadtläufer sind gebürtige Berliner, Carsten Schlangen ist gebürtiger Emsländer, Sebastian Dennis kommt aus dem Rheinland und Micha Heidenreich hat seine Wurzeln in Norddeutschland nahe der dänischen Grenze. “Wurzeln im Norden Deutschlands” kann man durchaus wörtlich nehmen, wenn man sich vor Augen führt, wie die Beschaffenheit der Laufstrecken dort ist.

Micha zeigte sich etwas überrascht von seiner alten Trainingsstätte: „Wenn man hier länger als 10 Jahre trainiert und gelitten hat, verdrängt man wohl, wie es wirklich um die Bahn steht.“
Trotz allem hat er die Zeit und auch die Bahn genossen und freut sich wie auch die anderen Hauptstadtläufer auf die ersten Wettkämpfe, von denen in Kürze berichtet wird.

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15. April 2012
Wie der treuen Leserschaft unseres Blogs sicherlich schon aufgefallen ist, begleitet uns in diesem Jahr ein prominenter Gast: Wolfram Müller, mitunter auch ‘Wolle’ oder wie von uns ‘WÖLFRAHM’ genannt.

Wolfram hat sich zurück gekämpft. Nach einem Jahr Laufpause nach Achillessehnenanriss präsentiert sich der Erfurter wieder in guter Form und blickt optimistisch auf den kommenden Leichtathletik-Sommer.
Neben seiner eisern disziplinierten Einstellung, seiner vortrefflichen Form und seinem schier unerschöpflichen Repertoire an Anekdoten vergangener Tage, weiß er vor allem durch treffende Aussagen über das Laufen zu beeindrucken, die tief in seine charakteristische Laufmentalität blicken lassen. Hier nach zehn gemeinsamen Tagen im Trainingslager an der Algarve eine kleine Auswahl davon:
- Beim Dauerlauf: Wolfram: „Für langsam ist es ziemlich schnell!“
- Nach dem Training:
Wolfram: „Das war wirklich eine gute Einheit!“
Carsten: „Du hast doch wieder viel zu viel gemacht.“
Wolfram: „Eben!“
- Wolfram über Dauerläufe: „Beim lockeren Dauerlauf ist nicht das Empfinden maßgeblich, sondern das Durchschnittstempo. Wenn also zuerst 4:30er gelaufen wurde, muss danach 3:30er gelaufen werden.“
Wolfram hat uns in unserem zweiten Lauf-Trainingslager der Saison stark unterstützt und vor allem bespaßt. Er bringt ohne jeden Zweifel eine große Leidenschaft fürs Laufen mit, die wohl nur noch von seinem Appetit auf Südfrüchte übertroffen wird.
Danke Wolfram und alles erdenklich Gute für die kommende Saison! Die Hauptstadtläufer
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15. April 2012
Zu Ostern sind wir Hauptstadtläufer in der Regel nicht in Berlin sondern irgendwo im Ausland im Trainingslager. Da Ostertraditionen auch abseits der Hauptstadt eingehalten werden müssen, wird unser Trainer mit reichlich Schokolade in Form von Osterhasen und Ostereiern beschenkt. Diese werden allerdings nicht einfach so ins Osternest gelegt sondern müssen gesucht und mit einigem Aufwand gesichert werden. Hier ein kleines Video von den diesjährgen ‘Osterspielen der Hauptstadtläufer’.
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09. April 2012
Während der Großteil der Hauptstadtläufer in wärmeren Gefilden der Erde ihr Training absolviert, muss der zu Hause gebliebene Rest mit den heimischen Bedingungen vorlieb nehmen.
Ob es regnet, stürmt oder schneit, das Training muss trotzdem nach dem vorgegebenen Plan detailgetreu durchgeführt werden. Bei örtlichen 2°C und leichtem Hagel fällt die Bahneinheit beispielsweise schon mal etwas schwerer. Alternativ bieten die Wälder in Berlins näherer Umgebung dafür aber bei jeder Temperatur optimale Trainingsbedingungen. Um nicht alleine seine Runden zu drehen hat sich Merlin sogar “tierische” Unterstützung geholt.
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06. April 2012
Regelmäßige Leser unseres Blogs werden sicherlich schon bemerkt haben, dass wir Hauptstadtläufer wieder in der Algarve in Portugal unsere Runden drehen. Woran? Genau, wie in jedem Jahr in Portugal, sind wir vom Internet weitgehend abgeschnitten. Es gibt allerdings extrem kurze Zeitfenster, in denen in der Hotellobby eine Verbindung mit dem Internet besteht. Meistens merken wir das daran, dass Wolfram Müller, der uns in diesem Jahr in Portugal begleitet, dem Apartment der Hauptstadtläufer länger fern bleibt. Über den ambitionierten Läufer aus Erfurt, der in diesem Jahr ein Comeback auf der Langstrecke anstrebt, werden wir in einem späteren Beitrag ausführlich berichten.
Anders als in den vergangenen Jahren haben wir gleich am ersten Tag mit dem Training richtig losgelegt und seitdem schon einige gute Einheiten absolviert. Heute waren wir auf der Bahn in Vilamoura. Eigentlich hatten wir geplant, dort ein paar Fotos für unseren Blog zu schießen. Allerdings hat Rolly als ‘Kaiser’ ein Fotoverbot ausgesprochen. Zunächst sollen wir „endlich mal wieder vernünftig trainieren“. Na gut, dann machen wir genau das!
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